Oberarmstraffung

Für schöne, straffe Oberarme

Ausgangssituation

Die Haut an den Oberarmen ist von Natur aus eher dünn. Insbesondere nach einer größeren Gewichtsabnahme kann es passieren, dass sie unschön herabhängt. Dieser Prozess kann begleitet sein durch Geweberisse an der Haut, so genannte Schwangerschaftsstreifen. Ein weiterer Grund für hängende Haut an den Oberarmen sind Gewebserschlaffungen im Alter. Viele Betroffene schämen sich dafür und vermeiden kurzärmelige oder ärmellose Kleidung.

Eingriff

Es gibt mehrere OP-Techniken für eine Oberarmstraffung. Am häufigsten wird eine einfache Hautentfernung vorgenommen. Der Eingriff dauert rund anderthalb bis zwei Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Die dabei entstehende Narbe verläuft unauffällig im Innenbereich des Oberarmes bis in die Achselhöhle.

Im Falle eines Fett- und Hautüberschusses kann eine Fettabsaugung mit gleichzeitiger Hautentfernung sinnvoll sein. In manchen Fällen kann eine alleinige Fettabsaugung der Oberarme ausreichend sein, um die gewünschte Straffung zu erreichen.

Ablauf

Bei der Straffung mit dem Skalpell wird die überschüssige Haut am Oberarm einschließlich des darunter liegenden Fettgewebes ausgeschnitten. Hierbei entsteht eine Narbe an der Innenseite des Oberarmes, die mithilfe einer speziellen Nahttechnik möglichst fein und schmal gehalten wird. Diese kann bisweilen auch T-förmig bis in die Achsel verlaufen, wenn sowohl längs als auch quer gestrafft wird. Nach der OP wird ein Kompressionsverband angelegt, um Schwellungen und Schmerzen zu vermindern und gleichzeitig die Arme zu modellieren. Eine Schonung der Oberarme für zwei bis drei Wochen nach dem Eingriff wird empfohlen. Nach Entfernen der Fäden – in der Regel drei Wochen nach dem Eingriff – kann mit einer Narbentherapie begonnen werden. Für insgesamt sechs Wochen sollten die Patienten sportliche Betätigung vermeiden.

Risiken

Die häufigsten Risiken nach einer Oberarmstraffung sind Blutergüsse, Schwellungen, Taubheitsgefühl und unschöne sichtbare Narben. Auch Wundheilungsstörungen sowie Infektionen können nicht ausgeschlossen werden.