Brustasymmetrie

Korrektur von Asymmetrien mittels Brust-Operation

Ausgangssituation

Unter einer Brustasymmetrie versteht man einen Größenunterschied beziehungsweise Unterschiede hinsichtlich der Form der Brüste bei gleicher Größe. Ein Größenunterschied der Brüste besteht bei fast allen Frauen, jedoch ist er bei einigen besonders stark ausgeprägt. Die Brustasymmetrie tritt oftmals in Kombination mit anderen Brustfehlbildungen wie z.B. der tubulären Brust oder Rüsselbrust auf.

Eingriff

Die Brustasymmetrie lässt sich je nach Befund durch eine Vergrößerung, eine Verkleinerung, eine Bruststraffung und/oder eine Brustwarzenkorrektur behandeln. Je nach Art der Behandlung können die Kosten stark variieren. Da Brustfehlbildungen häufig medizinische Indikationen darstellen, empfiehlt sich stets eine Anfrage bei der Krankenkasse hinsichtlich einer Kostenübernahme.

Bei der ausgleichenden Operation kann man davon ausgehen, dass meist keine absolute Symmetrie erreicht wird. Das Resultat ist vorwiegend durch die Gewebebedingungen festgelegt, die auf beiden Seiten von Natur aus unterschiedlich sind. Darüber hinaus kommt es darauf an, welche Maßnahmen durchgeführt wurden: Ein Implantat auf einer Seite verhält sich anders als eine gestraffte Brust ohne Implantat auf der anderen. Der Vorteil der Operation ist die Verringerung der Asymmetrie und damit eine verbesserte Passform der Kleidung sowie ein schöneres „Körpergefühl“. Welche Straffungs-, Verkleinerungs- bzw. Vergrößerungstechniken zum Einsatz kommen, hängt stark vom Ausgangsbefund ab. In der Sylter Klinik erfahren Sie eine umfangreiche fachkundige Beratung, damit Sie die für Sie am besten geeignete Behandlungsmethode finden.

Ablauf

Die Operation selbst dauert – je nach Aufwand – eineinhalb bis dreieinhalb Stunden. Der komplexe Eingriff sollte ausschließlich stationär und unter Vollnarkose vorgenommen werden. Ein Klinikaufenthalt von ein bis Tagen ist meist ausreichend. Nach der OP sollte für ca. sechs Wochen ein spezieller stützender Kompressions-BH getragen werden.

Risiken

Die Risiken unterscheiden sich je nach Eingriff. Die häufigsten Komplikationen sind Schwellungen, Blutergüsse sowie Wundheilungsstörungen. Werden Implantate eingesetzt, muss in Einzelfällen mit einer Kapselfibrose gerechnet werden.