Brustverkleinerung

Brustverkleinerung bei einer zu großen Oberweite

Ausgangssituation

Frauen mit überdurchschnittlicher Oberweite finden kaum BHs, haben Probleme beim Sport und leiden häufig unter Nacken- und Rückenschmerzen sowie wiederkehrenden therapieresistenten Entzündungen in der Unterbrustfalte. In diesen Fällen kann eine Brustverkleinerung sinnvoll und auch medizinisch notwendig sein. Bei orthopädischen Beschwerden, hartnäckigen Entzündungen in der Unterbrustfalte oder größeren Asymmetrien kann eine medizinische Indikation vorliegen. In diesen Fällen übernehmen unter Umständen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Operation. Erfahrungsgemäß ist dies aber sehr selten und bedarf viel Geduld bei der Antragstellung.

Eingriff

In welchem Ausmaß eine Verkleinerung individuell möglich und sinnvoll ist, erklärt Ihnen Prof. Brenner und sein Team ausführlich im Beratungsgespräch. Grundsätzlich sind bei einer Brustverkleinerung mehrere Operationstechniken, die sich hinsichtlich der Schnittführung unterscheiden, möglich. Die gewählte Operationstechnik ist abhängig von der Größe und Form der Brust. Häufig genügt ein Schnitt senkrecht zur Brustwarze nach unten hin sowie um die Brustwarze herum (vertikale Technik). Bei sehr großen Brüsten wird zusätzlich ein Schnitt in der Unterbrustfalte (invertiertes T) vorgenommen.

Ablauf

Bei einer Brustverkleinerung werden Brustvolumen und -haut reduziert. Die Operation wird in Vollnarkose im Rahmen eines stationären Klinikaufenthalts durchgeführt.

Prof. Brenner entfernt entsprechend der individuellen Planung Haut und Gewebe und verlagert die Brustwarzen zumeist in Höhe der Unterbrustfalte. Zudem wird die Brust von innen durch die verschiedenen Techniken geformt. In einigen Fällen kann das Ergebnis der Brustverkleinerung durch eine Fettabsaugung im Bereich der Brust seitlich noch verbessert werden. Dies gilt vor allem bei einem sehr breiten Brustansatz. Nach dem Eingriff sollte für ca. sechs Wochen ein spezieller stützender Kompressions-BH getragen werden. In dieser Zeit sollten schwere Tätigkeiten und Sport vermieden werden. Bis sich das endgültige Operationsergebnis einstellt und die Narben ausgereift sind, dauert es zwischen neun und 18 Monaten.

Risiken

Bei einigen Patientinnen kommt es vereinzelt zu anhaltenden Rötungen oder Verdickungen im Bereich der Operationsnarben. Erfahrungsgemäß reduzieren sich solche Nachwirkungen im Laufe der Zeit von selbst, bis sie schließlich vollkommen verschwinden. Dies kann allerdings durchaus ein bis zwei Jahre dauern.