Nasenkorrektur

Funktionelle und ästhetische Nasenkorrektur

Nasenkorrektur

Ausgangssituation

Die ideale Nase hat einen geraden Rücken, der leicht nach oben geschwungen ist. Der Winkel zwischen Oberlippe und Nase beträgt ca. 110 Grad bei Frauen und ca. 90 Grad bei Männern, der Nasenansatz beginnt meist auf Höhe der Mitte der Oberlider.

Doch häufig liegen zwischen Ideal und Wirklichkeit Welten: So kann die Nase zu lang, zu höckrig, zu breit, zu klein oder durch einen Unfall entstellt sein. Wenn sie nicht gut in Form ist, sind häufig sowohl Optik als auch Funktion beeinträchtigt. Eine Nasenkorrektur kann in diesen Fällen helfen, dem Gesicht ein harmonisches und wohlproportioniertes Aussehen zu verleihen und ein freies Durchatmen zu ermöglichen.

Eingriff

Die Nasenkorrektur gehört zu den häufigsten Eingriffen in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie. Es handelt sich um eine sehr anspruchsvolle OP, bei der Experten ihr ganzes Können aufbringen müssen. Die individuelle Anatomie muss exakt berücksichtigt werden. Daher ist die Wahl des geeigneten Chirurgen für das Ergebnis ausschlaggebend. Prof. Dr. Peter Brenner kann auf langjährige Erfahrung im Bereich der Nasen-Operationen zurückblicken. Zudem geht es bei einer Nasenoperation auch immer um die Funktion: Die Patienten sollten mit der neuen Nase im Idealfall auch besser atmen können. Bevor die „neue“ Nase endgültig sichtbar wird, müssen sich die Patienten einige Wochen bis Monate gedulden, bis das Gewebe abgeschwollen und die Vernarbung abgeschlossen ist. Das kann bis zu einem ganzen Jahr dauern.

Ablauf

Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose durch die Nasenlöcher oder, falls größere Korrekturen an der Nasenspitze notwendig sind, über einen zusätzlichen kleinen Schnitt am Nasensteg. So bleiben nur minimale, von außen nicht oder kaum sichtbare Narben zurück. Je nach Ziel des Eingriffs kommen unterschiedliche Operationstechniken zum Einsatz. Durch intraoperatives Kühlen und spezielle Nasenverbände werden Blutergüsse und Schwellungen weitgehend verhindert.

In der Regel muss nach der Operation mindestens eine Woche lang eine äußere Nasenschiene getragen werden. Die Nasentamponaden werden bereits nach ein bis zwei Tagen entfernt. Im Normalfall können die Patienten nach ca. zwei bis drei Wochen wieder ihren normalen Alltag aufnehmen.

Risiken

Bei einer Nasen-OP liegt das Ergebnis größtenteils in den Händen des Plastischen Chirurgen. Prof. Dr. Peter Brenner spricht im Vorfeld genau mit Ihnen über Ihre Vorstellungen und das medizinisch machbare.

Jedoch kann es auch bei fachgerechter Operation gerade an der Nase im Zuge von Narbenbildungen zu kosmetisch störenden Befunden kommen, die später wieder korrigiert werden müssen. Unter anderem spielt auch die Dicke der Haut eine Rolle für den Erfolg. Dickere Haut passt sich langsamer der neuen Form an und schwillt langsamer ab als dünnere Haut. Durch eine dünne Haut wiederum können eventuelle Unregelmäßigkeiten hindurch scheinen.