Oberlidstraffung

Entfernung von Schlupflidern für einen strahlenden Blick

Oberlidstraffung

Ausgangssituation

Das häufigste kosmetische Problem des Oberlids sind so genannte Schlupflider, bei denen das Oberlid unter der Brauenfalte verschwindet. Ursache sind zumeist Fetteinlagerungen, die in Kombination mit altersbedingter Gewebeerschlaffung zur Überlagerung des Liddeckels führen. Da der Alterungsprozess an den Lidern schon früh sichtbar ist, leiden manche Menschen bereits in relativ jungen Jahren an Schlupflidern. Im hohen Alter können die Lider sogar bis an die Wimpern herabhängen und die Sicht erschweren. In extremen Fällen übernehmen hier sogar vereinzelt die Krankenkassen die Kosten. Prof. Brenner und sein Team können Abhilfe schaffen und mithilfe einer Oberlidstraffung Ihnen wieder zu einem frischen Aussehen verhelfen.

Eingriff

Bei der Oberlidstraffung muss neben Haut meist auch der Überschuss des Augenringmuskels, mit dem man das Lid schließt, entfernt werden. Auch vorgewölbtes Fettgewebe oberhalb des Augapfels sollte korrigiert werden. Mit einer feinen elektrischen Pinzette oder Nadel lässt sich während des Eingriffs die Blutung stillen. So werden Blutergüsse vermieden. Die Oberlidstraffung ist in der Regel ein unkomplizierter Eingriff mit sehr schönen Ergebnissen. Nach einer Woche sind die Wunden in der Regel verheilt.

Ablauf

Die Oberlidstraffung kann unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt werden. Zunächst markiert der Chirurg die überschüssige Haut und betäubt anschließend den zu operierenden Bereich. Danach werden entlang der Orientierungsmarkierungen Haut sowie Fett- und Muskelgewebe entfernt. Nach dem Verschließen der Wunden erhalten die Patienten eine erste medizinische Wundversorgung und können sich bereits nach kurzer Zeit abholen lassen.

Eventuelle Schwellungen und Wundschmerzen können Sie mit kühlenden Umschlägen behandeln. Ein dickes Kissen, auf dem Sie in den ersten Nächten nach der Operation leicht erhöht schlafen, trägt ebenfalls zum raschen Abschwellen bei.

Risiken

Zu den kaum vermeidbaren Nebenwirkungen zählen Schwellungen des operierten Bereichs und kleinere Blutergüsse, die jedoch ebenso wie anfänglich auftretende Wundschmerzen innerhalb einiger Tage verschwinden. Die weiteren allgemeinen Risiken sind Infektionen, Wundheilungsstörungen und Fehlentwicklungen des Narbengewebes. Durch eine gute Wund- und Narbenpflege können Komplikationen allerdings weitgehend vermieden werden. Schlimmstenfalls kann es zu Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit beziehungsweise des Lidschlusses kommen.